
Am 25.1.2026 hatten wir unseren diesjährigen Neujahrsempfang, diesmal im randvollen Amadeussaal der Stadthalle. Nach sehr überzeugenden Reden von
* unserem Landtagsabgeordneten Andreas Birzele
* unserer Landratskandidatin Ronja von Wurmb-Seibel
* unserer Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Sophie Schuhmacher
spielten Hans Well und die Wellbappn.
Dazu unsere Pressemitteilung:
Rundum gelungener Neujahrsempfang der Grünen Germering: Volles Haus, klare Politik und begeisterndes Kabarett
Als rundum gelungene Veranstaltung mit großer Resonanz aus Politik, Kultur und Bürgerschaft erwies sich der Neujahrsempfang von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Germering am Sonntag im Amadeussaal der Stadthalle. 200 Besucherinnen und Besucher füllten den Saal bis auf den letzten Platz – die Kapazität war vollständig ausgeschöpft. Die Ortsvorsitzenden Lisa Pazzini und Rainer Husmann führten charmant und pointiert durch das abwechslungsreiche Programm. Politisch geprägt wurde der Vormittag durch die Redebeiträge des Landtagsabgeordneten Andreas Birzele, der Landratskandidatin Ronja von Wurmb-Seibel sowie der Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Sophie Schuhmacher.
Der Landtagsabgeordnete Andreas Birzele nahm die Landespolitik in den Fokus. Er kritisierte scharf Dauerwahlkampf, fehlende Verlässlichkeit und gebrochene Versprechen der bayerischen Staatsregierung – insbesondere in der Klima-, Energie- und Naturschutzpolitik. Politik sei kein Schönheitswettbewerb, sondern ein Handwerk, so Birzele: Es brauche Rückgrat, Fachwissen und Ehrlichkeit statt Inszenierung und Kehrtwenden.
Die Landratskandidatin Ronja von Wurmb-Seibel warb unter ihrem Slogan „Stell dir vor, die Zukunft wird gut“ für Zuversicht ohne Schönfärberei. Zukunft, so ihre zentrale Botschaft, sei kein Automatismus, sondern entstehe aus gemeinsamen Entscheidungen. Sie zeichnete das Bild eines Landkreises, der auf Zusammenhalt, bezahlbares Wohnen, funktionierende Pflege und Kinderbetreuung sowie echte Beteiligung setzt. Mit Blick auf den laufenden Wahlkampf berichtete sie von großer Offenheit und Zustimmung aus der Bevölkerung und erinnerte daran, wie knapp der Einzug in die Stichwahl bei der letzten Landratswahl verfehlt worden war.
In ihrem Beitrag erläuterte Dr. Sophie Schuhmacher anschaulich den Unterschied zwischen der Arbeit eines Stadtrats und dem Amt der Oberbürgermeisterin. Sie betonte die überparteiliche Rolle des Oberbürgermeisteramts, das Verantwortung für die gesamte Stadt verlange. Besonders hob Schuhmacher hervor, wie sehr sie die Arbeit des amtierenden Oberbürgermeisters Andreas Haas schätze und wie viel sie in der Zusammenarbeit mit ihm gelernt habe. Seit sechs Jahren dritte Bürgermeisterin der Stadt, zeigte sie sich gewohnt souverän: Mit kleinen, pointierten Spitzen verstand sie es, das Publikum zu unterhalten und zugleich klar zu machen, wofür sie als Oberbürgermeisterin stehen würde – für Seriosität, Verlässlichkeit und Verantwortung.
Für das kulturelle Highlight des Vormittags sorgte ein überragender Auftritt von Hans Well und den Wellbappn. Mit musikalisch-virtuosen, bayerisch-zünftigen und zugleich hochaktuellen Kabarettbeiträgen begeisterten das Musik-Trio das Publikum. Mit feinem Humor nahmen sie nicht nur politische Themen, sondern auch den Veranstaltungsort Germering selbst genüsslich aufs Korn.
Hans Well bezeichnete Germering augenzwinkernd als die „Premium-Provinz des Bruckerlands“, die von Immobilienmaklern gern als „Gräfelfing West“ verkauft werde – mit der Folge, dass sich Wohnen dort nur noch Millionäre leisten könnten. Er spottete über den Bahnhof mit einem Aufzug für Barrierefreiheit, „der notorisch nicht geht“, und über einen Stadtrat, der just in dieser Woche „zusammenkimmt“ und erneut gegen die Baumordnung stimmt. Die Besucherinnen und Besucher waren köstlich amüsiert, reagierten mit großem Gelächter und langanhaltendem Applaus – und hätten, so der einhellige Eindruck, gern noch länger zugehört.
Der Neujahrsempfang der Grünen Germering machte deutlich: Mit vollem Haus, klaren politischen Haltungen, viel Zuversicht und hochkarätigem Kabarett starten die Grünen motiviert und geschlossen in das Wahljahr 2026.




